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Home Regionales

Kunst auf Augenhöhe: Wie das KinderKunstLabor in St. Pölten Kultur für Kinder neu denkt

Daniela Haunold von Daniela Haunold
27. November 2025
in Regionales
Lesezeit: 4 min zum Lesen
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Mädchen mit Fingerfarbe

Im KinderKunstLabor in St. Pölten dürfen Kinder nicht nur Kunst konsumieren sondern auch aktiv zu dessen Entstehung beitragen. Foto: pixabay/yohoprashant/https://pixabay.com/de/photos/m%c3%a4dchen-farben-holi-festival-kind-3194977/

In St. Pölten hat 2024 das KinderKunstLabor eröffnet – ein Haus für zeitgenössische Kunst, das Kinder nicht nur als Besucherinnen und Besucher versteht, sondern ihnen eine aktive Rolle zuschreibt. Das neue Zentrum für kulturelle Bildung sieht junge Menschen als selbstbewusste Experten ihres eigenen Erlebens und schafft damit in Österreich einen neuartigen Raum, in dem Kinder mit zeitgenössischer Kunst auf Augenhöhe in Berührung kommen.

Ein Museum, das mit seinen jungen Besucherinnen und Besuchern wächst

Der Neubau nach Plänen des Wiener Büros Schenker Salvi Weber liegt zwischen Altstadt und Kulturviertel. Das Gebäude wurde so geplant, dass es ausdrücklich auf die Bedürfnisse von Kindern eingeht.

Die künstlerische Leiterin Mona Jas betont, dass das Haus offen für kindliche Impulse sein soll:

„Die Kinder dürfen hier rennen, laut sprechen, neugierig sein und viele Fragen stellen. Das Signal ist: Ihr müsst euch nicht an das Museum anpassen – das Museum wächst mit euch.“

Damit versteht sich das KinderKunstLabor als lebendiger Organismus, der sich mit der Nutzung weiterentwickelt. Das Publikum soll nicht nur konsumieren, sondern sich einbringen, ausprobieren und neue Perspektiven mitgestalten.

Konzept und Ausrichtung

Das KinderKunstLabor richtet sich an Kinder bis etwa zwölf Jahre. Für die Jüngeren gibt es einen eigenen Bereich. In die Planung wurden rund 350 Kinder einbezogen – etwa über Kinderbeiräte und Werkstätten. Diese frühe Einbindung verfolgt das Ziel, ein Haus zu entwickeln, das nicht über Kinder spricht, sondern mit ihnen. Jährlich sind drei große Ausstellungen geplant, ergänzt durch Workshops, kulturelle Forschungsprojekte, Vermittlungsprogramme und offene Laborformate. Die Grenzen zwischen Kunstschaffen, Lernen und Spielen verschwimmen dabei bewusst.

Kindgerechte Kunst mit pädagogischem Anspruch

Die Architektur ist so gestaltet, dass sie Kinder und Erwachsene gleichermaßen anspricht. Eine Treppe führt etwa in einen Ruheraum, bevor die Labor- und Ausstellungsräume betreten werden. Im Inneren dominieren helle Holzoberflächen aus Birkensperrholz, die eine warme und einladende Atmosphäre erzeugen. Die Räume sind flexibel bespielbar und laden zu Bewegung, Begegnung und Austausch ein.

 

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Stärkung des Kulturstandorts St. Pölten

Das KinderKunstLabor ist mehr als nur ein Museum für Kinder – es ist ein Ort der Begegnung, der Kreativität und der aktiven Teilhabe. Kulturelle Bildung soll früh beginnen, um Interesse, kritisches Denken und Kreativität zu fördern. Dieses Haus leistet hierzu einen großen Beitrag, indem es Kinder als aktive Mitgestalterinnen und Mitgestalter einbindet.

Bürgermeister Matthias Stadler betont:

„Ich habe mir immer gewünscht, dass wir als Landeshauptstadt von Niederösterreich ein besonderes Angebot bildender Kunst bekommen, das ein Alleinstellungsmerkmal sowohl für die Stadtbevölkerung als auch für das gesamte Umland und für ganz Niederösterreich bietet und obendrein eine überregionale und internationale Wirkung entfaltet. Mit dem KinderKunstLabor bekommt St. Pölten nun tatsächlich ein einmaliges und besonders wichtiges Kunsthaus für Kinder, das seinesgleichen in Europa sucht.“

Für die Stadt und die Region setzt das Projekt ein sichtbares Zeichen: Kultur für und mit jungen Menschen ernst zu nehmen.

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Schlagworte: Bildende Kunst St. PöltenKinder Kunst LaborKindermuseum NÖKulturKunstmuseum NÖMuseum KinderSt. Pölten
Daniela Haunold

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