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LGA-Skandal: Verwaltung kassiert mehr als Ärzte – SPÖ fordert Abschaffung der LGA

Elke Schwarz von Elke Schwarz
14. November 2024
in Politik
Lesezeit: 2 min zum Lesen
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Landesrat Pfister betont: Es ist höchste Zeit, dass wir die Gelder dahin lenken, wo sie wirklich gebraucht werden!

Landesrat Pfister betont: Es ist höchste Zeit, dass wir die Gelder dahin lenken, wo sie wirklich gebraucht werden!

Ein Whistleblower enthüllt: In der niederösterreichischen Landesgesundheitsagentur (LGA) verdienen Hunderte Verwaltungsmitarbeiterinnen und -mitarbeiter mehr als Klinikärzte – die SPÖ fordert ein Ende dieser Missstände. „Mit dem Abgang des bisherigen Vorstands Konrad Kogler ist nun der Moment gekommen, die Struktur des Verwaltungsmonsters LGA zu hinterfragen“, fordert SPÖ-LAbg. Rene Pfister

In der Zentrale der niederösterreichischen Landesgesundheitsagentur wurden schwerwiegende Ungerechtigkeiten aufgedeckt: Rund 200 Verwaltungsangestellte verdienen hier so viel oder mehr als Assistenzärztinnen und -ärzte, was massive Kritik an den Gehältern und Verwaltungskosten auslöst. Ein Whistleblower übermittelte der SPÖ detaillierte Informationen zur Gehaltsstruktur, die belegen, dass selbst höhere Beamtengehälter wie jene von Bezirkshauptmännern in einigen Fällen übertroffen werden. Kontroll-Landesrat Sven Hergovich wirft der LGA vor, ein kostspieliges System zu betreiben, das erhebliche finanzielle Ressourcen verschlingt, die in der Praxis, bei Pflege und ärztlichem Personal, fehlen.

SPÖ fordert Umverteilung der Mittel für mehr Personal in Krankenhäusern

Hergovich fordert die Landesregierung auf, das Missmanagement zu beheben und stattdessen in dringend benötigtes medizinisches Personal zu investieren. Viele Krankenhausabteilungen sind massiv unterbesetzt, Öffnungszeiten und Leistungen wurden reduziert, während hohe Gehälter in der LGA-Zentrale weiter gezahlt werden. Im Vergleich zu den Assistenzärzten und dem Klinikpersonal sei die Verteilung der Gelder innerhalb der LGA zunehmend untragbar, insbesondere angesichts knapper öffentlicher Mittel und wachsender Versorgungsengpässe.

Abgang des LGA-Vorstands als Chance zur Neustrukturierung

Ein zusätzlicher Kritikpunkt richtet sich gegen die Personalpolitik der LGA, die weiterhin hohe Managementposten besetzt, obwohl für diese Positionen erhebliche Gehälter gezahlt werden müssen. Der Rückzug des bisherigen LGA-Vorstandes Konrad Kogler bietet laut SPÖ eine Gelegenheit zur Abschaffung. SPÖ-LAbg. Rene Pfister spricht sich gegen eine Nachbesetzung dieser Vorstands-Funktion aus und fordert stattdessen die Abschaffung der LGA und ihrer kostenintensiven und aufgeblähten Struktur, um Einsparungen direkt dem Gesundheitssystem zugutekommen zu lassen.

Einsparungen von bis zu 30 Millionen Euro für bessere Arbeitsbedingungen

Pfister unterstreicht, dass schon alleine durch den Verzicht auf Koglers Stelle rund 300.000 Euro jährlich eingespart werden könnte. Diese Mittel könnten gezielt in die Verbesserung der Arbeitsbedingungen und Gehälter von Beschäftigten im Gesundheits- und Pflegebereich investiert werden, die direkt mit Patientinnen und Patienten arbeiten und erhebliche Belastungen bewältigen müssen.

SPÖ: Fairere Gehälter und bessere Bedingungen für Pflegepersonal

Abschließend betont Pfister, dass die finanziellen Ressourcen, die in die Verwaltung fließen, wesentlich sinnvoller für die Unterstützung des Klinik- und Pflegepersonals verwendet werden könnten. Eine Abschaffung der LGA ist dringend notwendig, um den Beschäftigten im Gesundheitswesen faire Arbeitsbedingungen und Gehälter zu sichern und damit gleichzeitig eine verbesserte Patientenversorgung zu ermöglichen.

„Die Beschäftigen im Gesundheitswesen leisten jeden Tag Übermenschliches, und dafür verdienen sie nicht nur unseren Dank, sondern auch faire Gehälter und bessere Arbeitsbedingungen.“

SPÖ-LAbg. Rene Pfister

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