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NÖ-Werbung erhält Millionenförderung aus Steuergeldern – trotz Sparzwängen

NÖ Aktuell Redaktion von NÖ Aktuell Redaktion
12. Dezember 2025
in Gesellschaft, Politik, Regionales, Wirtschaft
Lesezeit: 3 min zum Lesen
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Eigene Fotomontage zeigt Johanna Mikl-Leitner und Udo Landbauer

Fördern die NÖ-Werbung GmbH großzügig: Johanna Mikl-Leitner (ÖVP) und Udo Landbauer (FPÖ). Eigene Fotomontage. Bild: C.StadlerBwag - Eigenes Werk, CC BY-SA 4.0.

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Die Ausgaben des Landes Niederösterreich für die Niederösterreich-Werbung GmbH – eine von mehreren Landesgesellschaften – steigen weiter stark an. Obwohl die Budgets in der Vergangenheit bereits deutlich erhöht wurden, sollen nun zusätzliche Millionen zufließen, während Sozial- und Infrastrukturbereiche sowie die Bevölkerung Einsparungen hinnehmen müssen. Die SPÖ NÖ kritisiert dies als „Fass ohne Boden“ und fordert, Steuergelder stattdessen direkt den Bürgern zukommen zu lassen, statt in teure und undurchsichtige Strukturen zu pumpen.

NÖ-Werbung verschlingt Millionen

Das Land Niederösterreich hat 2024 für die NÖ-Werbung 6,3 Millionen Euro ausbezahlt. Für 2025 wurden 9,6 Millionen Euro veranschlagt – im Vergleich zu 2024 eine Steigerung von 53 Prozent. Für das kommende Jahr sollen 8,86 Millionen Euro in die NÖ-Werbung fließen – immerhin eine Steigerung von 41 Prozent im Vergleich zu 2024. Zusätzlich werden jetzt noch einmal 2 Millionen Euro zusätzlich zugeschossen.

SPÖ-NÖ-Vorsitzender Sven Hergovich fordert deshalb ein Umdenken bei den finanziellen Prioritäten der schwarz-blauen Landeskoalition in NÖ und mehr Geld für die Bevölkerung ein:

„Schwarz-Blau plant, dass der NÖ-Werbung zusätzlich 2 Millionen Euro Steuergeld zugeschossen werden. Obwohl die Mittel bereits jetzt 53 Prozent über dem Niveau von 2024 liegen. Schon diese übertriebene Auszahlung haben wir im Oktober 2025 in Landesregierung und Landtag abgelehnt. Konsequenterweise lehnen wir es auch ab, nun noch mehr Mittel für Tourismuswerbung auszugeben. In Zeiten des Sparens brauchen wir jeden Cent für Gesundheit, Wohnbau oder Kinderbetreuung“, betont Hergovich.

Kritik an Kitzbühel-Party von Mikl-Leitner

Bereits im Jahr 2024 war die NÖ-Werbung wegen hoher Ausgaben in die Kritik geraten. Ein prominentes Beispiel ist der umstrittene Niederösterreich-Empfang in Kitzbühel. Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner (ÖVP) lädt jährlich rund um die Hahnenkamm-Rennen zu dieser Veranstaltung in Tirol ein. 2024 fand der Niederösterreich-Empfang erstmals seit der Pandemie wieder statt. SPÖ, NEOS und Grüne kritisierten damals die hohen Kosten des Events scharf.

Opposition fordert Kostenaufstellung

Dass man „in Zeiten der Rekordteuerung“ zu einem „teuren Empfang“ lädt, stieß bei SPÖ-Landesrat Sven Hergovich auf Unverständnis. Er empfahl, „das Geld der Niederösterreicherinnen und Niederösterreicher künftig beispielsweise in geförderten Wohnbau statt in Kitzbühler Partynächte zu investieren“. Die SPÖ stellte im Landtag daraufhin eine Anfrage zu den Kosten des Empfangs.

Auch NEOS-Landesparteivorsitzende Indra Collini schloss sich der Kritik an: „Das V in Volkspartei steht offenbar für das Verprassen von Steuergeldern.“ Die größten Nutznießer seien „Mikl-Leitner, ihre ÖVP und ihr Freunderlkreis“, nicht aber das Land oder der Tourismus. Die Grünen kündigten ebenfalls eine parlamentarische Anfrage an.

SPÖ-Hergovich: „Landesgesellschaften sind Fass ohne Boden“

Für SPÖ-Landeschef Sven Hergovich sind die Landesgesellschaften wie die NÖ-Werbung längst zu einem “Fass ohne Boden“ geworden. “In das riesige Netz aus Gesellschaften, Vorständen, Geschäftsführern und Politbesetzungen fließt jetzt schon viel zu viel Geld. Zudem ist es keine seriöse Haushaltsführung bereits im Dezember nach mehr Geld zu schreien, nachdem man erst im Oktober Millionen bekommen hat. Wir fordern weniger Geld für Landesgesellschaften und mehr Geld für die Landsleute“, so Hergovich abschließend.

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