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Home Regionales

Regional, mutig, nachhaltig: Drei lokale Start-ups aus Niederösterreich

NÖ Aktuell Redaktion von NÖ Aktuell Redaktion
20. November 2025
in Regionales
Lesezeit: 8 min zum Lesen
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Das Symbolbild zeigt konzentriertes Arbeiten eines Teams in einem Co-Working-Space.

Teamarbeit: Start-ups aus Niederösterreich entwickeln neue Ideen für die Zukunft. Bild: Unspash/https://unsplash.com/de/fotos/business-coworker-und-architekten-arbeiten-gemeinsam-im-buro-an-projekt-ZT-KtXSnrgA

Niederösterreich steckt voller guter Ideen. Manche starten mit einer spontanen Eingebung, andere mit Inspiration aus bewährten Konzepten. Wir stellen drei lokale Start-ups vor, die zeigen, wie viel unternehmerischer Mut, Regionalität und Nachhaltigkeit im Bundesland steckt. Vom lokal angebauten Reis über neu interpretierte Stofftaschentücher aus dem Weinviertel bis zu neuartigen Öko-Bausteinen aus Tulln: Niederösterreichs Gründer beweisen, dass Innovation oft direkt vor der Haustür entsteht.

ÖsterReis: Bio-Reis und Reisbier aus Gerasdorf

Die Geschichte von ÖsterReis klingt fast zu skurril, um wahr zu sein: Ein Informatiker sitzt mit Freunden in einem Wiener Wirtshaus, als jemand in den Raum wirft, man könnte ja auch in Niederösterreich Reis anbauen. Anstatt am nächsten Tag über die Idee zu lachen, setzt Gregor Neumeyer den Vorschlag tatsächlich um. Reis aus Niederösterreich – warum eigentlich nicht? Heute baut der Unternehmer in Gerasdorf erfolgreich Reis an und vertreibt ihn selbst. Neumeyers Reishof stellt außerdem Reisbier und Reiswaffeln her und verwertet Bruchreis, um damit Miso-Paste und Soja-Saucen herzustellen.

Im Gegensatz zu herkömmlichem Reis, wird der „ÖsterReis“ trocken angebaut, ohne überschwemmte Felder, sondern mit moderner Landwirtschaftstechnik. Das ist nicht nur gut fürs Klima, da der Wasserverbrauch geringer ist, sondern bringt weitere Vorteile: Die durch Trockenanbau geernteten Reiskörner sind durch diese nachhaltige Anbauform frei von Arsen, das in höheren Mengen gesundheitsschädlich ist.

Gregor Neumeyer, der eigentlich Informatiker ist, arbeitet trotz mehrerer Reisfelder weiterhin in seinem Beruf. Der Reisanbau ist für ihn keine große landwirtschaftliche Betriebsumstellung, sondern ein Projekt, das parallel zu seinem Berufsalltag entstanden ist und mit der Zeit immer weiter gewachsen ist.

 

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Wiederverwenden statt wegwerfen: Fazinettel erfindet das Stofftaschentuch neu

In Großkrut im Weinviertel hat Daniel Weingartshofer etwas zurückgebracht, das viele längst abgeschrieben hatten: das Stofftaschentuch. Seine „Fazinettel“, abgeleitet vom italienischen Wort ​​”Fazzoletto” (Taschentuch), bestehen aus hochwertiger Bio-Baumwolle oder Leinen. Sie werden ausschließlich in Europa produziert, ein großer Teil davon direkt in Österreich. Die Tücher dienen als Brillenputztuch, Einstecktuch oder klassisches Stofftaschentuch – ganz nach Bedarf. Viele Kundinnen und Kunden schätzen die Möglichkeit, die Taschentücher individuell gestalten zu lassen, etwa durch verschiedene Farben, ausgefallene Stoffe oder personalisierte Stickereien. So entsteht ein Produkt, das regional gefertigt wird und gleichzeitig deutlich weniger Müll verursacht als herkömmliche Einwegtaschentücher.

Möglichen Hygieneeinwänden begegnet Weingartshofer mit Fakten: Entscheidend ist nicht das Material, sondern die sachgemäße Reinigung. Nach dem Gebrauch sollten die Stofftaschentücher regelmäßig gewechselt und bei mindestens 60 °C gewaschen werden, damit Keime, Viren oder Bakterien zuverlässig entfernt werden. So kann man Stofftaschentücher im Alltag hygienisch verantwortbar einsetzen, etwa bei Heuschnupfen. Bei akuten Infekten oder hohem Risiko für Ansteckung raten Hygiene-Expert:innen allerdings trotzdem eher zu Einwegtaschentüchern.

 

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Wabenförmige Bausteine aus Tulln an der Donau: “Bioblos” beflügeln die Kreativität

Bioblo aus Tulln zeigt eindrucksvoll, wie innovatives Spielzeug mit Nachhaltigkeit verbunden werden kann. Das Start-up fertigt  Bausteine, die aus einem speziellen Öko-Werkstoff bestehen: etwa 60 % Holzspäne aus PEFC-zertifizierter Forstwirtschaft und rund 40 % Recycling-Kunststoff aus gesammelten Mehrwegbechern. Die Bioblos-Bausteine werden am Standort Tulln an der Donau in Niederösterreich entwickelt und hergestellt. Laut Firmenangaben erfolgt die Produktion innerhalb Europas, unter anderem in Österreich und Kroatien

Die Form der Bausteine ist einzigartig und bewusst anders gewählt als bei klassischen Holzklötzen: Eine Wabenstruktur sorgt für Stabilität und erlaubt kreative Bauformen. In Kindergärten und Schulen wird Bioblo bereits eingesetzt, da es als langlebiges hochwertiges Konstruktionsspielzeug gilt, das Phantasie, Motorik und räumliches Denken fördert. Das Unternehmen ist außerdem Träger des Österreichischen Umweltzeichen, das die Qualität und Nachhaltigkeit der Produkte bestätigt.

 

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Ob Lebensmittel, Alltagsprodukte oder Spielzeug, die drei Projekte zeigen, dass Innovation nicht immer laut oder spektakulär sein muss. Manchmal genügt eine gute Idee, regionale Produktion und der Wille, Dinge anders zu machen. ÖsterReis, Fazinettel und Bioblo stehen exemplarisch für eine Gründerszene in Niederösterreich, die Nachhaltigkeit nicht als Trend versteht, sondern als Haltung. Und es ist gut möglich, dass wir von diesen Ideen in den nächsten Jahren noch viel hören werden.

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Schlagworte: BiobloErfindertumErfindungen NiederösterreichFazinettelGerasdorfJungunternehmer NÖÖsterreisStart-ups NiederösterreichStartups NÖTullnWeinviertel
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