NÖ Aktuell
Keine Ergebnisse
Alle Ergebnisse anzeigen
  • Zitate
  • Niederösterreich Lexikon
  • Regionales
  • Gesellschaft
  • Politik
  • Wirtschaft
  • Abo
    • Newsletter
    • Newsalert
NÖ Aktuell
  • Zitate
  • Niederösterreich Lexikon
  • Regionales
  • Gesellschaft
  • Politik
  • Wirtschaft
  • Abo
    • Newsletter
    • Newsalert
Keine Ergebnisse
Alle Ergebnisse anzeigen
NÖ Aktuell
Keine Ergebnisse
Alle Ergebnisse anzeigen
Home Allgemein

16 Tage gegen Gewalt an Frauen: Forderungen nach besseren Schutzmaßnahmen in NÖ

NÖ Aktuell Redaktion von NÖ Aktuell Redaktion
5. Dezember 2025
in Allgemein, Gesellschaft, Politik
Lesezeit: 3 min zum Lesen
A A
0
Vertreter:innen der SPÖ NÖ vor einer Fahne für die 16 Tage gegen Gewalt

Landesparteivorsitzender Sven Hergovich, Landesrätin Eva Prischl und Landtagspräsidentin Elvira Schmidt hissten vor der SPÖ Niederösterreich eine Fahne anlässlich der 16 Tage gegen Gewalt an Frauen. Foto: SPÖ Niederösterreich

  • Facebook0
  • Facebook Messenger
  • WhatsApp
  • Telegram
  • Bluesky
  • Twitter0
  • Print0
  • Email0
  • OpenAI iconChatgpt

In Niederösterreich wurden in diesem Jahr bereits vier Frauen Opfer tödlicher Gewalt – Teil einer Entwicklung, die zeigt, wie dringend Maßnahmen gegen Gewalt an Frauen notwendig sind. Zahlreiche Initiativen beteiligen sich deshalb an den „16 Tagen gegen Gewalt an Frauen“ vom 25. November bis 10. Dezember, um über Prävention, Unterstützungsangebote und Reformbedarf im Sexualstrafrecht zu informieren.

Forderungen nach Reformen im Sexualstrafrecht

Informationsaktionen thematisieren in mehreren niederösterreichischen Gemeinden das sogenannte Zustimmungsprinzip („Nur Ja heißt Ja“). Dieses Prinzip ist in Österreich noch kein Gesetz, sondern Gegenstand aktueller Forderungen im Nationalrat, etwa von Justizministerin Anna Sporrer (SPÖ), die für eine gesetzliche Verankerung des Konsensprinzips eintritt – bisher ohne Mehrheit. Befürworterinnen und Befürworter erhoffen sich davon einen klareren Schutz sexueller Selbstbestimmung und eine Stärkung Betroffener im Strafverfahren. In mehreren europäischen Ländern ist dieses Modell bereits in Kraft.

16 Tage gegen Gewalt: Öffentliche Aktionen in Niederösterreich

Mit sichtbaren Aktionen wurde landesweit auf das Thema aufmerksam gemacht. Die SPÖ Niederösterreich hisste etwa eine Fahne vor ihrer Zentrale. Landesparteivorsitzender Sven Hergovich, Landesrätin Eva Prischl und Landtagspräsidentin Elvira Schmidt stellen klar:

„Diese Hände schlagen nicht. Es ist ein Menschenrecht, frei von Gewalt leben zu können. Für ein Niederösterreich, in dem jede Frau sicher ist.“

Auch die Kremser SPÖ Bezirksfrauenvorsitzende und Gemeinderätin Elisabeth Kreuzhuber nahm mit ihrem Team an einer Aktion in der Kremser Altstadt teil. Ziel war es, Passantinnen und Passanten über aktuelle Entwicklungen und Forderungen im Gewaltschutz zu informieren. Außerdem betonte Kreuzhuber dabei die Notwendigkeit eines modernisierten Sexualstrafrechts.

„Gewalt an Frauen ist ein strukturelles Problem. Wir brauchen einen tiefgreifenden Wandel“, so Kreuzhuber.

Nationaler Aktionsplan gegen Gewalt

Auf Bundesebene erarbeitet die Regierung derzeit einen Nationalen Aktionsplan gegen Gewalt an Frauen. Dabei analysiert die Bundesregierung gemeinsam mit Fachstellen, in welchen Bereichen es Lücken gibt und welche Maßnahmen notwendig sind, um Frauen besser zu schützen. Der Aktionsplan beinhaltet Präventionsarbeit, rechtliche Verbesserungen und zusätzliche Unterstützungsstrukturen.

„Mit dem Nationalen Aktionsplan gegen Gewalt an Frauen verstärkt die Bundesregierung den Schutz von Frauen.“, sagt SPÖ-Frauenvorsitzende und Frauenministerin Eva-Maria Holzleitner.

Ausbau von Hilfsangeboten

Niederösterreich verfügt aktuell über sechs Frauenhäuser in Amstetten, Mistelbach, Mödling, Neunkirchen, St. Pölten und Wr. Neustadt. Die Auslastung lag im Jahr 2024 bei 85%. Insgesamt waren 194 Frauen und 200 Kinder in den Einrichtungen untergebracht. Aktuell sind 42 von 58 Plätzen belegt (73%). Neu entstehen Übergangswohnungen in Gänserndorf, Hollabrunn, Krems, Tulln, Zwettl und Bruck an der Leitha.

Als ein zentraler Punkt gilt die geplante flächendeckende Einrichtung von Gewaltambulanzen. Diese sollen eine professionelle und gerichtsfeste Dokumentation von Verletzungen ermöglichen. Derzeit gibt es entsprechende Einrichtungen nur in Wien und der Steiermark.

Fachstellen verweisen zudem darauf, dass ökonomische Sicherheit entscheidend für Betroffene sei. Maßnahmen wie Mietpreisbremsen oder längere Mindestvertragslaufzeiten können laut Expert:innen Stabilität schaffen, gelten aber lediglich als erste Schritte. Weitere strukturelle Verbesserungen würden benötigt.

Newsalert

Kostenlos anmelden und keinen Artikel mehr verpassen!

Wir senden keinen Spam! Erfahre mehr in unserer Datenschutzerklärung.

WhatsApp-Kanal öffnen & dann folgen

Prüfe deinen Posteingang oder Spam-Ordner, um dein Abonnement zu bestätigen.

Schlagworte: 16 Tage Gewalt Niederösterreich16 Tage Gewalt NÖAktionsplan gegen FrauengewaltFrauenhäuser NÖNationaler Aktionsplan gegen Gewalt an Frauen
NÖ Aktuell Redaktion

NÖ Aktuell Redaktion

Ähnliche Nachrichten

Ein Strommast auf einem Feld als Symbol für die Stromversorgung in Niederösterreich.
Politik

„Zu wenig, zu spät“: EVN senkt Strompreise erst ab April 2026

Nach wachsender Kritik kündigt die EVN, Niederösterreichs größter Landesenergieversorger, mit 1. April einen neuen flexiblen Stromtarif an: Haushaltskunden im Netzgebiet der...

von NÖ Aktuell Redaktion
28. Januar 2026
Symbolbild eines Arbeiters, der sich an einem Geländer abstützt.
Allgemein

Industriellenvereinigung fordert längere Arbeitszeit ohne Lohnausgleich

Beim Industriegipfel mit Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner (ÖVP) sprach sich der Präsident der Industriellenvereinigung (IV), Karl Ochsner, für eine Anhebung der...

von NÖ Aktuell Redaktion
23. Januar 2026
Nächster Post
Symbolbild zeigt einen Mann beim Snowkiten.

Von Kitesurfen bis Eisfischen: Die 5 besten Winteraktivitäten in Niederösterreich

Bild der Stadt St. Pölten für Gemeinderatswahl im Jänner

Alle Infos zur Gemeinderatswahl am 25. Jänner 2026 in St. Pölten

12. Januar 2026
Symbolbild eines Strommastes in atmosphärischen Farben

150 Euro Heizkostenzuschuss in NÖ: Antragstellung bis Ende März 2026 möglich

15. Januar 2026
Vizebürgermeister Michael Kögl

Eine neue Generation in der Stadtpolitik: St. Pöltens Vizebürgermeister Michael Kögl im Gespräch

17. Januar 2026
So spricht Niederösterreich: Ausdrücke, die man kennen muss

So spricht Niederösterreich: Ausdrücke, die man kennen muss

29. Mai 2025
Symbolbild zeigt eine erschöpfte Frau mit Laptop.

Strom und Gaspreise: Auf Niederösterreichs Haushalte kommen 2026 Preisanstiege zu

13. Januar 2026
Stadtbus LUP St. Pölten

FPÖ-Blockade bringt St. Pöltner Stadtbus in Gefahr

23. Januar 2026

Regional. Relevant. Echt. Ihre Nachrichten für Niederösterreich – stets nah am Geschehen. Wir berichten über aktuelle Themen, Hintergründe und Geschichten aus der Region, die Sie bewegen.

Unsere Zeitung

  • Über uns
  • Kontakt
  • Impressum
  • Datenschutz

Kategorien

  • Regionales
  • Gesellschaft
  • Politik
  • Wirtschaft

Newsletter

Melden Sie sich für unseren aktuellen Newsalert und unseren wöchentlichen Newsletter an und verpassen Sie keine wichtigen Nachrichten mehr! Erhalten Sie exklusive Berichte, aktuelle Entwicklungen und tiefgehende Analysen direkt in Ihr Postfach.

Facebook-f Instagram

Welcome Back!

Login to your account below

Forgotten Password?

Retrieve your password

Please enter your username or email address to reset your password.

Log In
Keine Ergebnisse
Alle Ergebnisse anzeigen
  • Niederösterreich Lexikon
  • Regionales
  • Gesellschaft
  • Politik
  • Wirtschaft
  • Newsletter
  • Newsalert

 
Send this to a friend